Die Rückkehr des Wolfes

Jeversches Wochenblatt v. 28.5.2015
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o.a. Artikel - Im Sozialverhalten dem Menschen so nahe - zum Download
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Jeversches Wochenblatt v. 08.04.2015    -   zum Vergrößern bitte anklicken
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Die Rückkehr der Raubtiere

s. a. den zu diesem Thema vom NDR 3 am 22.5.2013  gesendeten Video-Clip über die Wölfe in der Heide bei Munster (Kurzfassung 2:04 Min)

 

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Übergabe der Patenschaftsurkunde an Stefan Wenzel (li) durch NABU-Landesvorsitzenden Dr. Holger Buschmann (re) - Foto: Desiree Erbeck
Übergabe der Patenschaftsurkunde an Stefan Wenzel (li) durch NABU-Landesvorsitzenden Dr. Holger Buschmann (re) - Foto: Desiree Erbeck

NABU Niedersachsen: Umweltminister Stefan Wenzel übernimmt Patenschaft für Wölfe - Dr. Buschmann überreichte Patenschaftsurkunde in Hannover

 

Hannover - Der NABU hat den 30. April zum 'Tag des Wolfes' ausgerufen. Unter dem Motto 'Rotkäppchen lügt!' gibt es bundesweit und auch in Niedersachsen Aktionen, um das Bewusstsein in der Öffentlichkeit für den Schutz der Tiere zu stärken. Der Niedersächsische Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz, Stefan Wenzel, ist NABU-Wolfspate.

Der hohe internationale Schutzstatus des Wolfes müsse sich weiterhin in Bundes- und Landesrecht widerspiegeln. Deshalb gehöre der Wolf auch weiterhin nicht ins Jagdrecht. "Für einen wirksamen Schutz des Wolfes benötigen wir dringend verlässliche Regelungen für die Förderung adäquater Zäune und Herdenschutzmaßnahmen für Schafshalter durch die Niedersächsische Landesregierung", betonte NABU-Landesvorsitzender Dr. Holger Buschmann.

 

s.a. unter www.NABU-niedersachsen.de

Der NABU 'Wolfsbotschafter' Peter Griemberg beim Vortrag am 5,3,2013 in der Volksbank,   s. a. nachstehenden Pressebericht > Jeversches Wochenblatt < v. 11.3.13
Der NABU 'Wolfsbotschafter' Peter Griemberg beim Vortrag am 5,3,2013 in der Volksbank, s. a. nachstehenden Pressebericht > Jeversches Wochenblatt < v. 11.3.13
Interview zum Wolfsvortrag.pdf
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Wolfswelpen in Niedersachsen - Meldung v. 26.7.12

NABU: Willkommen Wolfswelpen in Westdeutschland Niedersachsen hat eigene Wolfsfamilie - NABU leitet neues Kapitel im Wolfschutz ein

 

Es ist bestätigt: Filmaufnahmen im NDR zeigen es - auf dem Truppenübungsplatz Munster in Niedersachsen sind erstmals seit etwa 150 Jahren in den alten Bundesländern Wolfswelpen in freier Natur geboren worden. Damit ist ein weiterer Schritt bei der Rückkehr des einst durch den Menschen ausgerotteten Wolfes geschafft! Der NABU Niedersachsen zeigte sich erfreut und begrüßte die neuen Mitbürger Niedersachsens herzlich, deren Existenz von Fachleuten bestätigt wurde. Im Rahmen seines NABU-Projektes 'Willkommen Wolf!' setzt sich der NABU für den Schutz der Wölfe in Deutschland und auch in Niedersachsen ein.

Der Wolfsbeauftragte des NABU Wilhelmshaven, Axel Bürgener, erklärte: "Wir haben es erhofft, und wir haben die Anzeichen der letzten Wochen mit Spannung verfolgt und sind nun sehr glücklich, dass es sich bestätigt hat. Wir freuen uns über die ersten niedersächsischen Wolfswelpen!"

 

Die niedersächsische Wolfsfamilie ist das 15. Rudel, das in Deutschland lebt und es ist das bisher westlichste Vorkommen.

Der NABU sieht in der Rückkehr des Wolfes eine beispiellose Erfolgsgeschichte des Artenschutzes: "Im Mittelalter Symbol für Raub und Mord wissen wir heute durch die wissenschaftliche Forschung, dass dieses Bild nicht stimmt. Die Tatsache, dass wir den Wolf heute wieder akzeptieren ist ein Beleg für eine viel positivere Wahrnehmung der Natur in unserer Gesellschaft".

 

Der NABU begleitet die Rückkehr freilebender Wölfe nach Deutschland mit Information und Forschung im Rahmen seines NABU-Projektes 'Willkommen Wolf' seit acht Jahren. Es gilt die erfolgreiche Nachbarschaft von Mensch und Wolf zu vermitteln.

 

NABU-Projekt 'Willkommen Wolf' im Netz unter

          https://www.nabu.de/aktionenundprojekte/wolf/

Beitrag NordWestZeiung v. 17.7.2012
Beitrag NordWestZeiung v. 17.7.2012

                              

 

 

NABU: Willkommen Wolf

 

 

 

 


 

Wölfe in unserer Region? Was für den einen oder anderen schwer vorstellbar oder       sogar eine Schreckensvision sein mag, wird vom Naturschutzbund (NABU) Wilhelms-

haven langfristig als durchaus möglich und als willkommene Bereicherung der heimischen Wildtierwelt angesehen. Wie ernsthaft die Überlegungen zur Förderung einer Wiederansiedlung dieser in Deutschland einst ausgerotteten Tiere sind, zeigt die Einsetzung eines Wolfsbeauftragten der Wilhelmshavener Kreisgruppe im Rahmen der Landesarbeitsgruppe (LAG) Wolf des NABU Niedersachsen.

 

Vor dem Hintergrund ihrer ehemaligen Dämonisierung und gnadenlosen Verfolgung ist es nicht verwunderlich, dass die Wiedereinbürgerung in Deutschland noch auf Vorbehalte stößt. Mit seiner bundesweiten Aktion  „Willkommen Wolf!“  trägt der NABU Deutschland dazu bei, latent vorhandene Horrorvorstellungen aus der Märchenwelt mit sachlichen Informationen über diesen insbesondere in seinem Sozialverhalten faszinierenden Vorfahren unserer Haushunde zu überwinden. Dieser Aufgabe widmet sich in Niedersachsen die LAG Wolf und in unserer Region der NABU-Kreisgruppe Wilhelmshaven.

  

Wölfe sind Beutegreifer, aber nicht der Mensch, sondern Reh und Hirsch und vor allem auch Wildschweine stehen auf ihrem Speiseplan, Wildtiere, die sich wegen des Fehlens natürlicher Feinde in den letzten Jahren so stark  vermehrt haben, dass sie mitunter zur Plage geworden sind. Zumeist sind es alte, geschwächte oder kranke Tiere, die erfolgreich gejagt werden. Eine Gefahr für ihren Bestand besteht nicht. Wo sich eine Wolfspopulation dauerhaft angesiedelt hat, werden Schafe im Rahmen eines inzwischen bewährten Wolfsmanagements vor einem Zugriff geschützt und etwaige Verluste ausgeglichen. Übergriffe auf Haustiere sind äußerst selten, Angriffe auf Menschen Legende. Wölfe sind extrem menschenscheue  Wesen und auf großen Abstand bedacht. Ihnen in freier Wildbahn zu begegnen, ist ein seltener Glücksfall, aber auch in Niedersachsen möglich.

 

Zur Zeit halten sich vier Wölfe mit Abstammung aus ostdeutschen Rudeln in unserem Bundesland auf; zwei im Großbereich der Lüneburger Heide und zwei im Wendtland. Ob sie sich dauerhaft ansiedeln, vermehren und evtl. sogar den Weg in unsere Küstenregion finden, wird auch davon abhängen, ob das Bemühen der Naturschützer um Akzeptanz durch die Bevölkerung erfolgreich sein wird.

Für weitere Informationen steht Interessierten der Wolfsbeauftragte des NABU-Kreisgruppe Wilhelmshaven, Axel Bürgener (Tel. 04463-808382) gern zur Verfügung.

 

                                                           Axel Bürgener, Generalleutnant a.D. 

                                                         Naturschutzbund (NABU) Wilhelmshaven
                                                         (auch für Wangerland, Schortens, Sande)
                                                               2. Vorsitzender und Sprecher

 

Erster Wolfsnachwuchs in Niedersachen

gem. NDR v. 22.6.2012 (s. auch NABU-Nachrichten)

 

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Fotos:  A. Bürgener
Fotos: A. Bürgener

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