Neuwahl des Vorstandes am 7.3.2012

NABU Wilhelmshaven mit neuer Satzung

und neuem Vorstand

Silberne NABU-Ehrennadel für Wilhelm Kaufmann

Klaus Börgmann 1. Vorsitzender 

 

Einer Richtlinie des Landesverbandes folgend beschlossen die Mitglieder der Kreisgruppe des Naturschutzbundes (NABU) Wilhelmshaven e.V. bei ihrer Jahreshauptversammlung 2012 eine neue Satzung und wählten auf dieser Grundlage einen neuen Vorstand.

Nach zehn Jahren verdienstvollen Wirkens als 1. Vorsitzender wurde Wilhelm Kaufmann mit der silbernen Ehrennadel ausgezeichnet.

 

In seiner Bilanz des letzten Jahres wies er auf die zahlreichen Aktivitäten des NABU Wilhelmshaven hin und betonte dabei den um die Gemeindegebiete Sande, Schortens und Wangerland größer gewordenen Zuständigkeitsbereich der Kreisgruppe. Mit Blick auf Tendenzen, das Naturschutzgebiet Voslapper Groden Süd künftig als Industrie-

gebiet zu nutzen, hob er darüber hinaus die Notwendigkeit einer engen Kooperation der in der regionalen Gemeinschaft der Natur- und Umweltschutzverbände zusammen-

geschlossenen Organisationen hervor. Nach zehn Jahren an der Spitze des Vereins sehe er das Feld der Naturschutzarbeit gut bestellt und die Zeit gekommen, den NABU künftig aus der zweiten Reihe zu unterstützen.

 

In einer launigen Laudatio würdigte das Altmitglied Werner Hoffmann, der sich als „NABU-Fossil“ bezeichnete, das kraftvolle Engagement und die vielfältigen Verdienste Kaufmanns. Die Palette reicht vom Verfassen hunderter Expertisen und Stellung-

nahmen als streitbarer Naturschützer über Präsentationen in der Öffentlichkeit und in den Medien bis zum Gewinnen und Pflegen von Biotopen und Schutzgebieten. Als ausgewiesener Fledermausexperte lag ihm dabei die Hege dieser Kleinsäuger besonders am Herzen. Aber auch mit der Reparatur von Tischen und Stühlen fiel dem Vereinsvorsitzenden kein Zacken aus der Krone – so der langjährige Begleiter Kaufmanns und ehemaliger NABU-Sprecher Hoffmann.

Er versäumte auch nicht den Dank an Ehefrau Asta Kaufmann, die das Schaffen ihres Mannes über all die Jahre als Assistentin und Fachfrau für Naturschutz begleitet hat.

 

Wesentliches Ergebnis der Wahlen zum neuen Vereinsvorstand war die Entscheidung für Klaus Börgmann als Erstem Vorsitzenden. Börgmann bringe als ausgewiesener Naturschutzexperte und als bewährter und geachteter Naturschutzbeauftragter Wilhelmshavens beste Voraussetzungen für seine neue Aufgabe mit, meinte Axel Bürgener, der den NABU erneut als Sprecher und nun auch als zweiter Vorsitzender vertreten wird. Im Amt als Kassenwart wurden Herbert Hoppach und als Schriftführer Bodo Albers bestätigt.

 

Mitglieder eines Beirats unterstützen als Experten für verschiedene Aufgabenbereiche die Vereinsarbeit. Sie wirken im erweiterten Vorstand an der Willensbildung mit und betreuen eigenverantwortlich besonders wichtige Gebiete der NABU-Kreisgruppe. Gewählt wurden Dr. Onno Onken (Ornithologie), Conny Perschmann (Kinder- und Jugendarbeit), Rolf Rochau (NABU-Vertreter im Landkreis Friesland), Manfred Schirrmacher (Biotop Moorhausen), Lutz Ulber (Quartierhilfen) und Hans-Georg Weichbrodt (Biotop Breddewarden).

Darüber hinaus engagieren sich als weitere Fachwarte Margrit Eden (Organisation Mitgliedertreffen), Peter Schlichting (Biotop Hessenser Marsch) und Adolf Tippelt (Insekten und Technik).

Der neue Vorstand     7.3.2012
Der neue Vorstand 7.3.2012
Exkursion zum Wangermeer am 27.10.2012
Exkursion zum Wangermeer am 27.10.2012

Die Gänse sind zurück und wieder wird geböllert! s. a. unter >Aktuelles - Nonnengänse <

Stellungnahme des NABU zur erneuten Gänsevertreibung in Dangast vom 26.10.2012:

 

         Naturschützer fordern Verbot der Gänsevertreibung    

         NABU Wilhelmshaven protestiert gegen die erneute Vertreibung der   

         Nonnengänse mit Böllerschüssen bei Dangast.

 

Mit Enttäuschung und Verständnislosigkeit reagiert der Naturschutzbund (NABU) Wilhelmshaven auf die Auskunft des Fachbereichs Umwelt der Kreisverwaltung Friesland (WZ vom 25.10.12 „Erneut ist ein Böllerautomat im Einsatz“), dass eine Genehmigung des Einsatzes von Böllerautomaten zur Vertreibung der Nonnengänse bei Dangast in der Regel erteilt werde und eine andere Regelung nicht vor dem Winter 2013/14 zu erwarten sei.

 

Der NABU verweist auf die aus seiner Sicht berechtigten Proteste zahlreicher Feriengäste und einheimischer Naturfreunde in der letzten Gänsesaison gegen die Böllerschüsse und seine Forderung nach intelligenteren Lösungen zum Schutze der gefiederten Wintergäste und angemessenem Ausgleich für die geschädigten Landwirte – Maßnahmen, die anderenorts längst erfolgreich praktiziert würden.

Es sei nicht nachzuvollziehen, dass erst jetzt in Gesprächen mit dem Niedersächsischen Umweltministerium und dem Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) eine Regelung wie im Rheiderland nun auch für den südlichen Jadebusen angestrebt werde.

 

Schon seit geraumer Zeit könnten im Rahmen eines Kooperationsprogramms Naturschutz Entschädigungen für betroffene Landwirte in der Grundvariante von 175 € pro ha vereinbart werden und ab Beginn des neuen Jahres sogar 250 € - eine Menge Geld, wie die Naturschützer mit Blick auf die eher ertragsarmen betroffenen Grünflächen meinen.

 

Vor diesem Hintergrund fordert der NABU ein striktes und dauerhaftes Verbot der Gänsevertreibung bei Dangast, zumal die Störung durch Böllerschüsse bis weit in das besonders geschützte Wattenmeer hineinreiche, das für eine Vielzahl weiterer Vogelarten von essentieller Bedeutung sei.

 

 

                                                         Naturschutzbund (NABU) Wilhelmshaven
                                                         (auch für Wangerland, Schortens, Sande)
                                                               2. Vorsitzender und Sprecher

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